In love with shibori - DIY Kissen

 

Ich fühle mich wie ein Hippie in meine Kindheit zurück versetzt.

Kannst du dich noch erinnern wie du in der Schulzeit Kleidungsstücke im Hippie-Style eingefärbt hast?

 

Herrlich, und ich habe mich heute in diese Zeit zurück katapultiert. Und heute kreiere ich Shibori-Kissen.

 

Inspiriert von den vielen farbigen Mustern aus Skandinavien wollte ich unsere Couch ein bisschen mit Farbe aufpeppen und habe dabei auf die alte Shibori Methode (auch bekannt unter Batik) zurückgegriffen.

Es gibt ja echt viele Methoden um den Stoff abzubinden. Für meine Kissen habe eine Dreh-Variante verwendet.

Hierbei kannst du den Stoff einfach aus der Mitte anfangen zu drehen, bis es so eine Art gedrehte Rose ergibt. Dann einfach mit Schnur zusammenbinden, noch einfacher geht es mit Haargummis.

Kleiner Tipp: für den Färb-Vorgang, um die Schnurr zu entfernen und den Stoff auszuwaschen, ziehst du am besten Handschuhe über. Ich bin nicht so zimperlich, aber obwohl ich Handschuhe anhatte, sehen meine Hände fast wie die von Schlumpfine aus.

Und nun kannst du das "Päckchen" einfach in die vorbereitete Farbe tauchen.

 

Nach der Einwirkzeit gehts ans auspacken und auswaschen. Hier sollest du schauen, dass du den Stoff gut auswäscht, denn die Farbe kann sich ansonsten noch weiter ausbreiten. 

Je nachdem was du für ein Ergebnis möchtest, kannst du auch ein wenig mit der Einwirkungszeit variieren. Was auch eine gute Option ist: den Stoff nicht komplett in einzutauchen, sondern nur gewisse Stellen oder auch mit einem Löffel über die gewünschten Stellen Farbe tropfen lassen.

 

Wenn dir das Ergebnis gefällt, kann der Stoff gemäss Anleitung in der Waschmaschine gewaschen werden. Trocknen lassen, das Kissen reinstopfen, aufs Sofa legen und Freude haben.

Viel Spass!